Haben Sie sich schon einmal Gedanken darüber gemacht, weshalb nach einigen Stunden die Arbeit am Schreibtisch nicht mehr schmecken will?
Falsches Sitzen ist oft die Hauptursache. Wenn Sie längere Zeit auf ihrem Stuhl sitzen, ohne die Arme aufzustützen und sich nach hinten an die Rückenlehne zu lehnen. Ist das nicht gesund. Die Muskulatur ihres Rumpfes muss dann einseitige Haltearbeit leisten, die zu rascher Ermüdung führt. Beugen Sie sich jedoch beim Sitzen zu weit nach vorn, ist die Atmung nicht mehr intensiv genug.
Häufig übereinander geschlagene Beine können zu anderen Ernsthaften Schäden führen: Es kommt zu Durchblutungsbehinderung. Nicht selten entstehen dadurch Krampfadern. Gestalten Sie ihren Arbeitsplatz ergonomisch. Stellen Sie die Höhe des Stuhls so ein, dass Knie- und Hüftgelenke ungefähr 90 Grad gebeugt sind und die Füße flach auf dem Boden stehen. Die Füße stehen bis Hüftbreit auseinander und die Kniegelenke zeigen über die Füße.
Und weiter:
Die Arbeitsfläche sollte so sein, dass bei aufrechtem Sitz ein rechter Winkel zwischen aufgelegtem unter- und Oberarm möglich ist. Günstig ist, wenn sie ein festes Keilkissen aus Schaumstoff verwenden. Das Dicke Ende liegt hinten auf der Sitzfläche. Wenden Sie sich immer mit dem ganzen Körper der momentanen Tätigkeit zu. Wenn Sie z. B. am Computer arbeiten, drehen Sie die Tastatur und den Stuhl so, dass sie in Richtung des Bildschirmes zeigen. Sonst können durch das einseitige Verdrehen des Kopfes Beschwerden in der Halswirbelsäule sowie in der Nacken- und Schultermuskulatur auftreten.
Wollen Sie ihre Muskulatur zwischendurch erwärmen?
Stehen Sie mindestens 30 Sekunden lang vom Stuhl auf und setzen Sie sich wieder hin, ohne sich mit den Händen abzustützen. Dauer und Tempo dieser Übung können Sie steigern. Strecken Sie ihre Arme nach vorne oder zur Seite aus, spreizen Sie kräftig die Finger und schließen Sie sie anschließend zur Faust.
Noch eine gute Übung:
Rollen Sie abwechselnd beide Füße von den Fersen zu den Spitzen und umgekehrt – zunächst langsam, später schneller. Bringen Sie Ihren Kreislauf in Schwung. Nehmen Sie jede Treppe wahr, benutzen Sie nicht den Fahrstuhl. Gehen Sie die Treppen öfter herauf oder hinunter. Beginnen Sie mit 30 Sekunden – steigern Sie.
So entwickeln Sie Ihr tägliches Trainingsprogramm. Am Feierabend ist dann aktive Entspannung angesagt. Nach dem Abendessen gehen Sie eine runde um den Block. Oder Sie schwingen sich mal wieder aufs Fahrrad. Wie wäre es mit einem Besuch im Schwimmbad und dann in der Sauna? Dann gehen Sie doch zum Tanzen aus.
„Essen und Trimmen, beides muss stimmen.“ Sicherlich kennen Sie dieses Motto. Natürlich gehört auch die richtige Ernährung zu einer Gesundheitsbewussten Freizeitgestaltung. Wenn Sie gern mit anderen Sport treiben, informieren Sie sich bei ihrem Turn- oder Sportverein. Wir wünschen Ihnen Fitness für Büro und Freizeit.